25.11.2019

Kran verursacht stundenlange Sperrung

Ins Bankett gedriftet: Am frühen Samstagmorgen ging bei der Verkehrspolizei Dummerstorf (Landkreis Rostock) die Info ein, dass ein Mobilkran auf der Autobahn A20 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sei. Erst hieß es, es handle sich um einen 200 Tonnen schweren Kran, der die Böschung hinabzurutschen drohte. Als die Beamten vor Ort waren, stellte sich schnell heraus, dass es sich zwar um einen 200-Tonnen-Kran handelt, der Kran jedoch „nur“ 60 Tonnen Eigengewicht mitbringt.
Der verunfallte Fahrzeugkran

Kurios: Der Polizei zufolge habe der Kran der Firma Liebherr aufgrund eines technischen Defekts in ein Notfallprogramm geschaltet. Um diesen Fehler abzustellen, hat der Kranfahrer sein Gefährt schnurstracks auf den Standstreifen zugesteuert. Nur war der Kran mit drei Metern Breite schlicht zu breit für den Standstreifen und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und im Boden stecken.

Die A20 war an der Anschlussstelle Bad Sülze in Richtung Stettin rund vier Stunden lang gesperrt. Sowohl Kran als auch Fahrer haben den Zwischenfall ersten Berichten zufolge unbeschadet überstanden. An der Autobahn entstand minimaler Schaden.

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