26.03.2020

Deutz fährt Produktion runter

Schutzmaßnahmen lassen keine effiziente Produktion mehr zu: Deutz wird ab dem 1. April große Teile seiner Produktion in Europa (die Standorte Köln, Ulm, Herschbach, Zafra) bis zunächst einschließlich 17. April 2020 herunterfahren. Damit will das Unternehmen auch seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen. Viele Kunden des Konzerns haben ihre Fertigung bereits dichtgemacht oder beabsichtigen dies. Als nächstes will Deutz Kurzarbeit beantragen, wie der Konzern am Mittwochabend verlauten ließ.

Neben der Produktiojn ist auch die Prognose der Kölner betroffen. „Vor diesem Hintergrund und dem dynamischen Verlauf der Corona-Krise setzt Deutz seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 aus. Da sich aktuell nicht einschätzen lässt, in welchem Umfang das Geschäft belastet werden wird, ist eine Aktualisierung der Prognose derzeit nicht möglich“, so der Konzern. Zur Sicherung der Liquidität im Hinblick auf mögliche durch die Corona-Pandemie bedingte Stressszenarien habe man vorsorglich Maßnahmen eingeleitet, heißt es.

Vorstandschef Dr. Frank Hiller erklärt: „Die Corona-Krise zwingt uns zu diesen Maßnahmen. Bislang hatten wir keinen bestätigten Corona-Fall an den Standorten der Deutz AG, und wir möchten natürlich, dass das so bleibt. Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht im Fokus unserer Anstrengungen. Zudem lassen die Präventivmaßnahmen zur Einhaltung eines Mindestabstands im Montagebereich derzeit keine effiziente Produktion mehr zu, sodass wir uns zu einer vorübergehenden Schließung großer Teile unserer Produktion entschlossen haben.“

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