08.09.2020

Gigamax-Tiefbett für Emil Egger

Helvetische Abwägung: Nach etlichen Semis und Tiefbetten im Bereich zwischen 2 und 4 Achsen hat sich die Emil Egger AG nun mit einem weiteren Neuzugang von Faymonville verstärkt. Beide Parteien haben gemeinsam eine Lösung für den Transport schwerer Baumaschinen mit maximal 84 Tonnen Nutzlast erarbeitet.

Dabei ging es darum, die perfekte Balance zu finden zwischen optimaler Lastverteilung, kompakter Ausführung und niedrigem Eigengewicht. Nach Abwägung aller Möglichkeiten entschied sich die Schweizer Traditionsfirma letztlich für einen 2+5 Gigamax-Tiefbettauflieger, der fortan mit einer 8x4 Sattelzugmaschine zum Einsatz kommt.
Der neue 2+5 Gigamax-Tiefbettauflieger von Egger

Die Vorteile dieses Fahrzeugtyps liegen darin, dass das am Schwanenhals integrierte Frontfahrwerk sich positiv auf die Gesamtzuglänge auswirkt. Durch den Verzicht auf Kuppelstellen kann außerdem das Gewicht gedrückt werden. Dennoch bleibt das Schwanenhals-Fahrwerkelement vom Tiefbett abtrennbar, was eine schnelle und einfache Beladung garantiert. Bei einem der ersten Transporte wurde ein Bohrgerät Liebherr LB24 verladen und zum nächsten Einsatzort gebracht.

Die Emil Egger AG ist ein Schweizer Familienunternehmen mit Tradition. Die Ursprünge in St. Gallen gehen bis auf das Jahr 1931 zurück. Mittlerweile operiert der Betrieb an zehn Standorten in der Schweiz. Die Aufgabengebiete liegen in der Stückgut-, Lager- und der Schwergutlogistik.
Transport des Bohrgeräts Liebherr LB24

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