04.12.2020

Kleine GMKs bekommen neue Kabine

Cab2020: Auf diesen Namen hört das neue Fahrerhaus von Groves All-Terrain-Kranen, das zunächst den GMK-Modellen auf drei Achsen zugutekommen soll.

Anlass für die Neugestaltung sind die neuen internationalen Nutzfahrzeug-Crashtest-Anforderungen der ECE R29-3, die im neuen Jahr in Europa zur Anwendung kommen. Neben der Neugestaltung aufgrund der neuen Vorschriften hat das Unternehmen die Gelegenheit beim Schopf gepackt, Komfort und Ergonomie zu verbessern und gleichzeitig den verfügbaren Innenraum effizienter zu nutzen. Die neue Kabine ist jetzt für den 50-Tonner Grove GMK3050-3 und die beiden 60 Tonnen starken GMK3060-2 und GMK3060L-1 erhältlich.
Der Grove GMK3060l-1 mit der neuen „Cab2020“

In den mehrstufigen Entwicklungsprozess hat der Hersteller sowohl Kranfahrer als auch Kunden eng eingebunden. Jedes noch so kleine Detail aus dem Einsatzalltag sei genau unter die Lupe genommen worden, heißt es. So wurden die Kranfahrer nach ihren Prioritäten und Präferenzen befragt, und die Rückmeldungen aus dieser Studie mündeten in einen Prototyp, der auf der bauma 2019 in München vorgestellt wurde. Dort sammelte Manitowoc erneut Feedback ein und ließ es wieder in die Entwicklung miteinfließen.
Der Prototyp des neuen Fahrerhauses wurde auf der bauma präsentiert, um weiteres Feedback einzuholen

Das Kabinendesign ist mit seinem neuen äußeren Erscheinungsbild näher an das der größeren Grove-ATs herangerückt. Das CCS-Display (Crane Control System) ist etwas höher positioniert, um sicherzustellen, dass es sich in Sicht- und Reichweite des Fahrers befindet, während die Bedienelemente strategisch günstig positioniert sind, um eine einfache und intuitive Bedienung des Krans zu ermöglichen. Auch bei der Innenausstattung kommen hochwertige Oberflächen und Materialien zum Einsatz, die die Optik und die Haptik verbessern sollen.

Die folgenden Fotos stammen zeigen den Kabinen-Prototyp, wie er auf der bauma 2019 zu sehen war:




Vor der Fertigstellung des Designs durchlief die Cab2020 schließlich eine Reihe von Tests im Produktverifizierungszentrum (PVC) in Wilhelmshaven, um ein erstklassiges Fahrerlebnis zu sicherzustellen.

Andreas Cremer, Vizepräsident Produktmanagement Mobilkrane, sagt: „Es war uns wichtig, dass alles erhalten bleibt, was nach Meinung der Kranfahrer bereits optimal beziehungsweise bewährt war. Die Änderungen und Ergänzungen haben aber zu merklichen Verbesserungen in Design und Funktionalität geführt. Diese werden in der Cab2020 vereint, die nun zunächst auf den kleineren Modellen unserer Grove AT-Krane zu finden sein wird.“

Das heißt: Nach und nach wird die neue Kabine auch auf die größeren GMK-Modelle ausgerollt. Schon in den kommenden Monaten sollen weitere All-Terrain-Krane von Grove das neue Fahrerhaus bekommen.

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