30.11.2021

Einwände gegen Fusion von Konecranes und Cargotec

Massive Einwände: Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) hat Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss von Konecranes und Cargotec angemeldet.

Nach den vorläufigen Ergebnissen der Untersuchung der Behörde ist zu erwarten, dass der Zusammenschluss zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Wettbewerbs auf mehreren Produktmärkten im Vereinigten Königreich und in Europa führen wird. Zu den Produktmärkten gehören gummibereifte Portalkrane, automatisierte Stapelkrane, Shuttle Carrier, Containerhandler, Schwerlaststapler, Reachstacker und automatisierte Terminalschlepper.

Die Kommission ist ferner zu dem Schluss gekommen, dass der Zusammenschluss für die britischen Kunden zu höheren Preisen und/oder einer geringeren Qualität, einem geringeren Angebot oder einem geringeren Service führen kann, und hat eine Mitteilung über mögliche Abhilfemaßnahmen veröffentlicht. Interessierte Parteien haben bis zum 10. Dezember 2021 Zeit, um die möglichen Abhilfemaßnahmen zu erörtern, und bis zum 17. Dezember, um die Gesamtergebnisse mit der CMA zu diskutieren.

Sowohl Konecranes als auch Cargotec sind mit den Feststellungen nicht einverstanden und sind zuversichtlich, dass der Zusammenschluss dennoch im ersten Quartal 2022 vollzogen wird. Konecranes und Cargotec werden die in dem Bericht enthaltenen Hinweise auf mögliche Abhilfemaßnahmen prüfen und weiterhin mit der CMA und anderen zuständigen Wettbewerbsbehörden, wie der Europäischen Kommission und dem US-Justizministerium, zusammenarbeiten, heißt es. Grünes Licht hingegen aus China: Die chinesische Behörde für Marktregulierung hat den Zusammenschluss bereits genehmigt.

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