Frisch aufs Gleis gesetzt: Die Firma Kunze erhält die ECM-Zertifizierung (Entity in Charge of Maintenance) gemäß der Richtlinie (EU) 2016/798 sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2019/779. Damit erfüllt das Unternehmen die europaweit geltenden Anforderungen an die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen und Zweiwege-Arbeitsbühnen.
Was bedeutet das konkret? Die ECM-Zertifizierung stellt sicher, dass alle Abläufe rund um Wartung, Prüfung und Sicherheit klar geregelt und überprüft sind. Es geht also nicht nur darum, dass Maschinen funktionieren – sondern darum, dass im Hintergrund ein strukturiertes System existiert, das für Sicherheit und Zuverlässigkeit sorgt, erklärt das Unternehmen.
Im Rahmen der Zertifizierung wurde genau dieses System bei Kunze umfassend geprüft. Dazu gehören unter anderem die Organisation der Abläufe, die Planung von Wartungsintervallen, die lückenlose Dokumentation sowie die fachgerechte Durchführung aller Arbeiten.
Team Kunze freut sich über die erfolgreiche ECM-Zertifizierung
Die Prüfung erfolgt in vier zentralen Bereichen: von der übergeordneten Steuerung der Rahmenbedingungen über die Entwicklung von Instandhaltungskonzepten bis hin zur konkreten Durchführung der Instandhaltung und Anwendung auf den eigenen Fuhrpark. Dadurch werde sichergestellt, dass alle Schritte ineinandergriffen und nachvollziehbar seien, heißt es.
Der Hintergrund: Einsätze im Gleisbereich unterliegen besonders hohen Anforderungen an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit. Durch die zertifizierten Prozesse bei Kunze können, vereinfacht gesagt, Projekte besser geplant, Risiken reduziert und Nachweise gegenüber Auftraggebern zuverlässig erbracht werden.
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