29.04.2026
Relativ stabil trotz Rückgang
Der französische Arbeitsbühnen- und Teleskopladerhersteller Haulotte hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 121 Millionen Euro umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr (Q1/2025: 131 Millionen Euro) entspricht dies währungsbereinigt einem Rückgang von 4 Prozent. Sonst sind es 7 Prozent. Der Konzern spricht von „relativer Stabilität“, die auf solide Absatzmengen zurückzuführen sei, die einen ungünstigen Produktmix und eine niedrigere Flottenauslastung bei den Vermietunternehmen ausgeglichen hätten.
Im Bereich der Neugeräte ist der Umsatz um 5 Prozent von 105 auf 100 Millionen Euro zurückgegangen. Im Service ging der Umsatz von 20 auf 17 Millionen Euro zweistellig zurück, und zwar um -13 Prozent. Im Vermietbereich, dem mit Abstand kleinsten Segment des französischen Unternehmens, sind die Umsätze von 6 auf 4 Millionen Euro regelrecht zusammengeschnurrt, macht -31 Prozent.
Die Berechnungen erfolgten währungsbereinigt und berücksichtigten nicht die Anwendung von IAS 29 (Hyperinflation in Argentinien und der Türkei), so der Konzern. In Europa habe sich die starke Geschäftsentwicklung vom Jahresende fortgesetzt.
Ende des ersten Quartals 2026 lagen die Geräteverkäufe 2 Prozent unter dem Vorjahreswert, die Vermietungsaktivitäten gingen um 24 Prozent zurück und die Serviceaktivitäten um 10 Prozent.
Ausblick 2026: Trotz der eingeschränkten Visibilität und des unsicheren globalen Umfelds rechnet Haulotte mit einem Umsatzwachstum im laufenden Geschäftsjahr. Dies hänge jedoch stark von einer Erholung des nordamerikanischen Marktes ab.
Kommentare