Von der Ostsee an die Nordsee: Vom Liebherr-Werk in Rostock an der Ostseeküste wurde ein Hafenmobilkran auf Portal vom Typ LPS 550 mit Elektroantrieb nach Middlesbrough an die englische Nordseeküste geliefert.
Der dritte E-Kran genau dieses Typs soll die Produktivität des britischen Hafenbetreibers PD Ports deutlich rauffahren. Da der Kran ausschließlich mit Landstrom betrieben wird, kommt er ganz ohne Verbrenner aus, das heißt: er verbraucht keinen Sprit und arbeitet vollelektrisch. PD Ports ist offizielle Hafenbehörde für das Gebiet und ein bedeutender regionaler Arbeitgeber mit Standorten in ganz Großbritannien.
Die neue Maschine kommt im Hafen Teesport vor allem im Schüttgutumschlag zum Einsatz. Dadurch soll die Abdeckung der Ladeluken verbessert und gleichzeitig eine konstant hohe Zyklusleistung sichergestellt werden, wie es heißt. Der Hafen Teesport fertigt jährlich mehrere zehn Millionen Tonnen Fracht ab. Denn die große Reichweite des LPS 550 – er bietet einen Ausladung von 54 Metern – verkürzt die Umpositionierungswege an breiteren Luken, und seine Tragkraft von 144 Tonnen ermöglicht schwerere Hebevorgänge im gemischten Ladungsbetrieb.
PD Ports' Liebherr-Hafenportalkran LPS 550 Grant Honzik, Business Unit Director Bulks bei PD Ports, sagt: „Bei dieser jüngsten Investition geht es darum, die Widerstandsfähigkeit und Kapazität unseres Massengutbetriebs in Teesport langfristig zu stärken. Die Hinzufügung eines dritten LPS 550 verschafft uns mehr Flexibilität am Liegeplatz und mehr Spielraum in Spitzenzeiten.“
Gavin Robinson, Leiter Kranelektrik bei PD Ports, ergänzt: „Die beiden bisherigen LPS-550-Krane waren sowohl hinsichtlich des Umschlagvolumens als auch der Zuverlässigkeit der Krane ein großer Erfolg.“ Mit Neuzugang Nr. 3 will er diesen Erfolg noch toppen.
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