08.07.2026

Vier bestellt, einen bekommen

Das norddeutsche Vermietunternehmen Schlamann Autokrane hat einen 230-Tonnen-Kran vom Typ Liebherr LTM 1230-5.1 übernommen – das erste von insgesamt vier Geräten, die in den kommenden Monaten eintreffen sollen.
Die Übergabe im Liebherr-Werk Ehingen

Der 5-Achs-Kran ist mit einem achtteiligen 75 Meter langen Teleskopausleger ausgestattet, an den sich eine 11,5 bis 20 Meter lange Doppelklappspitze anbauen lässt, welche um bis zu 40 Grad steilgestellt werden kann. Zudem können bis zu drei 7-Meter-Zwischenstücke eingefügt werden, um bei einer Auslegerlänge von 68 Metern eine maximale Hakenhöhe von 113 Metern zu erreichen.

Der neue Kran soll vorwiegend für die Montage von Turmdrehkranen, die Wartung von Windkraftanlagen und die Errichtung von Strommasten eingesetzt werden.

Geschäftsführer Torsten Schlamann erklärt: „Im Zuge der Energiewende haben die Arbeiten für die Montage von Strommasten zugenommen, und das wird die nächsten Jahre noch andauern. Wegen seines langen Teleskopauslegers können wir uns beim LTM 1230-5.1 den Anbau einer Spitze einsparen.“
Torsten Schlamann und Katharina Schlamann mit Jens Fähse von Liebherr (v.l.)

Seine Tochter Katharina Schlamann fügt hinzu: „Unsere Kranfahrer sind begeistert von den neuen Fahrerassistenzsystemen wie zum Beispiel dem Totwinkel-Assistenten.“

Als nächste Neuzugänge werden der 55-Tonnen-Kran LTM 1055-3.3, der 150-Tonner LTM 1150-5.4 (beides All-Terrain-Krane) sowie der 60-Tonnen-Teleskop-Autokran LTF 1060-4.1 erwartet.

Das in Nienburg an der Weser ansässige Unternehmen betreibt von vier Standorten aus eine Flotte von 23 Mobilkranen – angeführt von einem 300-Tonnen-Kran LTM 1300-6.3, der im vergangenen Jahr ausgeliefert wurde – sowie Arbeitsbühnen und Gabelstapler. Das Unternehmen beschäftigt 95 Mitarbeiter und betreibt insgesamt rund 300 Maschinen.

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