Die italienische Gruppo Selini, ein Unternehmen für Verkauf und Vermietung von Hubarbeitsbühnen, Teleskopladern und Gabelstaplern, hat den Gabelstaplerhändler und -vermieter Raicar Service übernommen.
Die in Bergamo ansässige Gruppo Selini, die vom französischen Privat-Equity-Anbieter Chequers Capital kontrolliert wird, hat einen Anteil von 75 Prozent an Raicar erworben. Damit soll nach eigenen Angaben die Marktabdeckung in den Regionen Piemont und Ligurien ausgebaut werden – zwei strategisch wichtigen Märkten für die italienische Logistik- und Fördertechnikbranche, wie es heißt.
Das Unternehmen wurde Anfang der 1980er Jahre von der Familie Raina gegründet und hat seinen Sitz in Santa Vittoria d'Alba in der Provinz Cuneo, südöstlich von Turin. Heute wird es in zweiter Generation von Alessandro Raina geleitet.
Raicar ist autorisierter Toyota-Gabelstaplerhändler für die Provinzen Cuneo, Asti, Savona und Imperia.
Selini wurde 1969 unter dem Namen Color-Fer SpA gegründet und vertrieb zunächst Eisenwaren und Industriebedarf an Unternehmen in Bergamo und der näheren Umgebung. Einige Jahre später kamen der Verkauf und die Vermietung von Gabelstaplern hinzu.
Heute wird das Unternehmen von Roberto Selini geführt und konzentriert sich vor allem auf Arbeitsbühnen, Gabelstapler und Teleskoplader. Die Mietflotte umfasst 20.000 Einheiten, verteilt auf 12 Standorte, mit 23 Niederlassungen unter der Marke Selini in Bergamo, Filago, Flero, Leinì, Mantua, Marghera, Ravenna, Salorno, Saluzzo, Suzzara, Trient und Verona.
Zu den weiteren Unternehmen der Selini-Gruppe gehören Omacs Forklifts (Savona), Ro.Max (Bergamo), Omacs Forklift Trucks (Savona), MHS Logistics (mit Standorten in Brescia, Modena, Mailand, Padua, Vizzolo, Maranello und Rho) sowie CAMI2 (Padua).
Selini ist zudem Eigentümer von LiftUP Gabelstapler in Bremen und Stuttgart sowie Selini Bulava in Kiew in der Ukraine und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro.
Chequers Capital mit Sitz in Paris erwarb 2021 die Mehrheitsbeteiligung, während die Familie Selini und leitende Führungskräfte Minderheitsanteile behielten. Der Umsatz lag seinerzeit im Bereich von 70 Millionen Euro.
Kommentare