31.08.2026

Upgrade ja, Europa und USA nein

Nicht überall zu haben: Sinoboom hat sein Telematikangebot um AI-Link erweitert – eine digitale Plattform, die dank Maschinendaten auf OEM-Niveau tiefere Einblicke gewähren und das Flottenmanagement über den gesamten Lebenszyklus der Geräte hinweg unterstützen soll.

Aufbauend auf der bestehenden i-Link-Telematikplattform von Sinoboom nutzt das neue System die Vorteile herstellerspezifischer Diagnosesignale und -parameter. Dies soll ein besseres Verständnis von Zustand, Wartung und Auslastung einzelner Maschinen ermöglichen und Gerätedaten mit digitalen Service- und Betriebsabläufen verknüpfen.

Durch die Vernetzung von Daten aus Maschinensteuerungen und Schlüsselkomponenten mit plattformbasierten Diensten ermöglicht AI-Link die Überwachung, Diagnose und Fernaktualisierung der Geräte. Zudem liefert das System Daten zu Produktivität, Auslastung und Stillstandzeiten der Maschinen und stellt Flottenmanagern so zusätzliche Informationen für Wartung, Flotteneinsatzplanung und betriebliche Entscheidungen zur Verfügung.

AI-Link lässt sich entweder als eigenständige Telematikplattform oder als zusätzliche Infoquelle neben bestehenden Systemen wie zum Beispiel Trackunit einsetzen und ermöglicht Sinoboom zufolge so ein effizientes und proaktives statt lediglich reaktives Flottenmanagement.

AI-Link vereint IoT, Big Data und KI in sechs Kernfunktionen:

• umfassende Datenerfassung
• zuverlässige Konnektivität dank e-SIM-Technologie
• Fernaktualisierungen via FOTA
• Sicherheit und Schutz wie Identitätsauthentifizierung, rollenbasierte Berechtigungen
• Integration über eine offene Schnittstelle
• sowie KI-gestützte Erkenntnisse.

Für Flottenmanager ermöglichen Daten von Komponenten wie Motoren, Batterien und Steuerungen eine frühzeitige Erkennung potenzieller Anomalien und unterstützen die Fehleranalyse. Ferndiagnosen und FOTA können zudem helfen, bestimmte Probleme zu beheben oder Firmware-Updates durchzuführen, ohne dass ein Besuch vor Ort erforderlich ist.

Über grundlegende Telematikfunktionen wie Standortbestimmung und Betriebszustand hinaus liefert AI-Link Daten zu Produktivität und Auslastungsgraden. Das System kann zudem auf Probleme wie ungeplante Stillstandzeiten hinweisen und so die Flotteneinsatzplanung, Disposition und betriebliche Analyse unterstützen.

Ben Xie, Leiter des Sinoboom Intelligent Research Institute und Global CIO, erklärte: „AI-Link wurde bereits weltweit in mehr als 100.000 Maschinen implementiert und hat bislang überwiegend positive Resonanz erfahren. Unsere Kunden schätzen die Funktionsvielfalt, die über die reine Standortverfolgung hinausgeht: Der Betrieb ist dank erweiterter Sicherheitsmaßnahmen sicherer, und das Flottenmanagement gestaltet sich effizienter und einfacher.“

Derzeit sind die in Nordamerika und Europa vertriebenen Produkte noch nicht mit AI-Link ausgestattet. „Dies entspricht den spezifischen Anforderungen und Marktbedürfnissen dieser Regionen“, heißt es lapidar zur Begründung.

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