17.12.2007

Debüt für GTK

Nach ausführlichen Tests am Grove-Standort Wilhelmshaven kam der GTK1100 zu seinem ersten Einsatz: Für seinen Eigner Wiesbauer, der die Entwicklung des GTK mit vorantrieb, ging der ungewöhnliche Kran in Ilshofen, Baden-Württemberg, an den Start. Der Energiekonzern Repower Systems errichtet dort eine 2 kW Windkraftanlage.

Hier sehen Sie Bild für Bild, wie Groves erster GTK1100 seine Einsatzpremiere gemeistert hat.


Der Aufbau

Nur vier Auflieger waren für den Transport erforderlich.


Die Auslegerbalken werde eingehoben.


Einscheren der Hakenflasche


Der Aufbau wird eingehoben...


...und an Ort und Stelle positioniert


Nun richtet sich der Mast auf...


...bis ganz in die Vertikale


Weiter geht's...


Der Mast wird austeleskopiert


Die Abspannungen werden festgezogen; nun kann es losgehen



Fünf Hübe hat der GTK1100 in Ilshofen (in der Nähe von Crailsheim) durchgeführt. Die ersten drei betrafen die Turmsektionen der Windkraftanlage, die 62, 53 und 45 Tonnen schwer waren. Anschließend war das schwerste Stück an die Reihe: das Maschinenhaus, welches 70 Tonnen auf die Waage bringt. Zum Schluss positionierte der Kran die drei Flügel an der Nabe. Diese drei Flügel wurden am Boden vormontiert und als eine 42-Tonnen-Last hochgezogen.

Das zweite Turmelement wog 53 Tonnen


Anschließend wurde das dritte Turmstück eingehoben, 45 Tonnen schwer


Die schwerste Last war das 70-Tonnen-Maschinenhaus


Das Maschinenhaus wird auf den 70 Meter hohen Mast aufgesetzt


Hier wird ein 45 Meter langer Flügel am Boden positioniert



42 Tonnen brachten die vormontierten Rotorflügel auf die Waage


Jochen Wiesbauer, Geschäftsführer Wiesbauer, sagte, der Krane habe alle Erwartungen erfüllt. „Die Leistung des GTK1100 bei den ersten Hüben war einfach überragend,” meinte er. „Da diese Hübe die ersten waren, die auf freiem Feld stattfinden, waren wir besonders vorsichtig und haben alles genau nachgeprüft. Aber selbst mit diesem Extra-Aufwand war die Kosten- und Zeitersparnis gegenüber anderen Lösungen außergewöhnlich.“

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