16.12.2009

Altes Eisen aufgefrischt

Ein großes Ziel haben sich die Mitarbeiter von Schaub Fahrzeugbau und Krandienst gesetzt. In den kommenden Monaten wird der alte Mobilkran des Typs „Rheinstahl AT 252“ wieder hergerichtet und in neuem Glanz erstrahlen.

Jahrelang stand er nur in der Ecke und fristete das traurige Dasein alter Maschinen: der Rheinstahl AT 252, im Besitz der Firma Schaub Fahrzeugbau und Krandienst mit Sitz in Gengenbach im Schwarzwald. Das meiste ist eingerostet, die Sitze sind nicht mehr nutzbar und der Lack ist an den meisten Stellen ab.

Das soll sich nun ändern, hat sich der Chef der Firma Rolf Biegert vorgenommen. In den kommenden Monaten wird der alte Kran wieder zu neuem Leben erweckt. Nach und nach werden die Mitarbeiter des mittelständischen Unternehmens den „Oldtimer“ wieder instandsetzen.

Schaub Fahrzeugbau und Krandienst wurde 1923 als Huf- und Wagenschmiede von Wilhelm Schaub gegründet. Der Rheinstahl AT 252 wurde 1972 als Neukran gekauft. Der AT-Kran ist auf einem Fahrgestell der belgischen Firma Mol aufgebaut und mit einem Deutz F8L 413 V 8 Motor mit 230 PS versehen. Wie für diese Zeit typisch, hat der Kran eine F & S Einscheibenkupplung und ein ZF 6-Gang-Allklauengetriebe, das nicht synchronisiert ist. Ein Zwischengetriebe von ZF hilft hier nach. Die Antriebsachsen sind von Clark. Das Fahrwerk hat eine Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage. Als Reifen waren Michelin F 20 Pilote aufgezogen.

Noch bis ins Jahr 1990 war der Kran täglich im Einsatz. Bis vor sieben Jahren wurde er sogar noch für gelegentlich für Sondereinsätze genutzt, erst dann geriet er im Hinterhof in Vergessenheit.

In einer kleinen Serie begleitet Vertikal.net nun die Wiederherrichtung des Oldtimer-Krans durch die Mitarbeiter der Firma Schaub. Die ersten Bilder geben einen Eindruck davon, dass einiges am „alten Eisen“ zu tun ist. In einigen Wochen werden wir über die nächste Phase der „Renovation“ berichten.

Lange Zeit stand der Rheinstahl AT 252 in der Ecke

Der Kran vor den ersten Arbeiten

Die Kabine hat einiges "abgekriegt"

Die Krankabine

Was beim Ausleger alles noch zutage tritt, bleibt abzuwarten

Ein neuer Sitz muss her

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