05.07.2017

Gehörig den Kopf gewaschen

Bart- und Frisurpflege erlebt ja derzeit ein echtes Revival: Eine Gelenkteleskopbühne von AFI kam hierfür an einem besonderen Objekt zum Einsatz: am Karl-Marx-Monument im Chemnitzer Stadtzentrum. Es handelt sich um eine 7,10 Meter hohe und ca. 40 Tonnen schwere Plastik, die den Kopf von Karl Marx stilisiert darstellt. Mit Sockel erreicht sie sogar eine Höhe von über 13 Metern und ist damit die zweitgrößte Porträtbüste der Welt.

Auslöser Vandalismus: Nachdem die Büste von Unbekannten mit Farbe beschmiert worden war, musste dem Wahrzeichen der früheren Karl-Marx-Stadt im wahrsten Sinne des Wortes der Kopf gewaschen werden. Zu diesem speziellen Einsatz mietete das beauftragte Reinigungsunternehmen in der AFI-Niederlassung Chemnitz eine Haulotte HA 12 CJ+– ein äußerst flexibles Elektrogelenkteleskop.
Saubermachen in der Plattenbauidylle (Foto: AFI GmbH)

Die Entscheidung für diesen Bühnentyp fiel laut AFI aus verschiedenen Gründen: In unmittelbarer Umgebung des Einsatzortes befanden sich viele Bürogebäude. Deshalb musste die Lärmbelästigung so gering wie möglich gehalten werden. Daher das leisere Elektromodell. Außerdem sollten die hellen Gehwegplatten geschont werden, die die Bühne während der Reinigung befahren musste. Da die Elektrobühne auch in Innenbereichen eingesetzt wird, verfügt sie über helle, abriebfeste Reifen und erfüllte somit auch diese Vorgabe.

Außerdem bietet die Bühne eine Hubhöhe von 11,70 Meter und eine seitliche Reichweite von fast sieben Metern. „Gerade an einem so unebenen Objekt wie dieser Porträtbüste mit ihren Ecken und Vorsprüngen lohnt sich der Einsatz einer Maschine dieses Typs. Denn durch ihre Gelenke ist sie horizontal wie vertikal sehr flexibel und lässt sich über das Bedienerpanel im Arbeitskorb optimal entlang der Konturen des zu bearbeiteten Objektes ausrichten“, berichtet AFI.
Bartpflege für den einstigen Namensgeber der Stadt inklusive (Foto: AFI GmbH)

Durch ein Extragelenk am Korbarm ist er zudem um 90°+ 90° drehbar, was zusätzliche Beweglichkeit verleiht. So ist immer gewährleistet, dass der Bediener stets direkten Zugriff auf seinen Einsatzort hat. Das beschleunigt die Arbeiten und macht sie darüber hinaus gleichzeitig sicherer – und Karl Marx, der im kommenden Jahr 200 Jahre alt geworden wäre, hätte diese Reinigung sicher sehr – Achtung, Anspielung! – genossen.

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