04.11.2019

IPAF bekommt neuen CEO

Nachfolger gefunden: IPAF hat bestätigt, dass der britische Branchenroutinier Peter Douglas neuer Geschäftsführer des Verbands wird. Er kommt von Pullman Fleet Services, wo er seit März Geschäftsführer ist, und tritt seine neue Stelle zum 1. Dezember an. Zuvor war er mehr als 27 Jahre bei Nationwide Access/Platforms in einer Reihe von immer bedeutenderen Positionen tätig.

Douglas schloss sich Nationwide Access an – wie der Betrieb damals, als er 1992 Access Rentals übernahm, hieß – und war zusammen mit Mike Evans maßgeblich am Aufbau des landesweiten Skylift-Geschäfts im Jahr 1995 beteiligt. Er wurde 2006 kaufmännischer Geschäftsführer, 2008 Geschäftsführer für den Norden und im folgenden Jahr Geschäftsführer des britischen Geschäfts. Im Jahr 2011 wurde er zum britischen Betriebsleiter ernannt, eine Position, die er bis Ende 2018 innehatte.

Nachdem er Nationwide verlassen hatte, arbeitete er mit IPAF an einigen Projekten, bevor er im März dieses Jahres zu Pullman wechselte. Er arbeitet bereits seit vielen Jahren eng mit IPAF zusammen bzw. für den Verband, als Mitglied des Rats, Vorsitzender des UK Council und Vorstandsmitglied von 2014 bis 2018.

Douglas war einer von fast 50 Bewerbern, die sich um den Job beworben haben. Anfang Dezember soll er den Interims-CEO Andy Studdert ablösen. Er wird seinen Sitz in Großbritannien haben. Der Posten war nach dem plötzlichen Weggang von Tim Whiteman im Juli vakant.
Peter Douglas

Andy Studdert, eine Schlüsselfigur im Rekrutierungsprozess, sagt: „Ich freue mich, bestätigen zu können, dass unser Rekrutierungsprozess einige wirklich beeindruckende Kandidaten angezogen hat und dass Peter nach einer so kompetitiven und breit angelegten Suche ausgewählt wurde, um diese Organisation zu leiten, die weiterhin erfolgreich ist und wächst. Es ist mir eine Ehre, die Leitung von IPAF an einen so gut qualifizierten und enthusiastischen CEO zu übergeben, der IPAF auf die nächste Stufe der Exzellenz heben wird.“

Douglas fügt hinzu: „Ich freue mich und fühle mich geehrt, die Gelegenheit zu haben, eine so anerkannte und respektierte globale Organisation für Sicherheit, Technik und Ausbildung zu leiten. Ich freue mich auf die Herausforderung, die Bühnenbranche weltweit so sicher wie möglich zu machen.“

Weiter sagt der künftige Geschäftsführer: „Es ist ein Privileg, für diese spannende Rolle ausgewählt worden zu sein, und ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Die Arbeit aller an IPAF Beteiligten ist so wertvoll, dass es sich lohnt, die sichere und effektive Nutzung von Höhenzugangstechnik weltweit zu fördern und sicherzustellen, dass Personen, die vorübergehend in der Höhe arbeiten, am Ende eines jeden Tages sicher nach Hause gehen können. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese fantastische Gelegenheit erhalte, meine Ideen und mein Fachwissen einzubringen, und freue mich auf die erneute Zusammenarbeit mit IPAF-Mitarbeitern und Industriekollegen.“

IPAFs neuer Präsident Norty Turner, der auch am Rekrutierungsprozess beteiligt war, sagte: „In den letzten Jahren hat IPAF immer mehr an Stärke gewonnen, indem es innovativ war, um seine Schulungen in neue Sprachen und E-Learning zu aktualisieren, Virtual-Reality-Anwendungen zu entwickeln und aufregende neue Veranstaltungen zu schaffen. Da Peter seinen Sitz in Großbritannien hat, wird damit die globale Zentrale von IPAF gestärkt.“


Vertikal Kommentar

Peter Douglas ist sicherlich gut qualifiziert für die Rolle mit jahrelanger Erfahrung im Markt für Hubarbeitsbühnen, nachdem er eine große Organisation geleitet und sich über viele Jahre hinweg für den Verband engagiert hat. Seine Ernennung kommt auch deshalb zur rechten Zeit, weil es im vergangenen Jahr einige zunehmende Unruhen unter den britischen Mitgliedern gegeben hat, was die Art und Weise betrifft, in der bestimmte Politiken wie IPAF+ angewandt wurden.

Er ist in der britischen Industrie äußerst bekannt und war intensiv an den Entscheidungen beteiligt, die einige britische Mitglieder als schwierig empfinden. Er ist daher gut positioniert, um das britische Team bei der Unterstützung der britischen Mitglieder bei diesen Änderungen und Upgrades zu unterstützen.

Er hat weniger internationale Erfahrung, verfügt aber über ein sehr starkes und erfahrenes multinationales Team mit Führungskräften, die in der Lage sind, die gute Arbeit, die sie geleistet haben, ohne viel Aufsicht fortzusetzen.

Es wurden zwar einige andere erstklassige Kandidaten übergangen – was zeigt, wie gut die Stellenausschreibung kommuniziert wurde –, dennoch ist die Ernennung eine gute. Douglas ist mehr als in der Lage, nicht nur auf dem starken Fundament des Verbands aufzubauen, sondern auch die Ecken und Kanten zu beheben, die sich unweigerlich ergeben, wenn ein Unternehmen jahrelang schnelles Wachstum und Expansion erlebt.

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