25.05.2020

Angetan vom 400-Tonner

Für Erich Mayer von der Mayer-Autokran-Vermietung lag es daher auf der Hand, einen weiteren Tadano in seine Flotte zu holen. Der ATF 400G-6 hat es dem Geschäftsführer besonders angetan: „Der 400er ist ein super Kran. Zum einen lässt er sich klasse lenken, hat einen starken Antriebsstrang und ist trotz seiner Größe kompakt, wendig und zugstark. Mit dem geht es auch in schweres Gelände. Zum Beispiel ins Skigebiet Damüls, 1.700 Meter hoch, kein Problem. Zum anderen bietet der 400er hervorragende Traglasten am Hauptausleger und an den Spitzen. Einfach stark, auch ohne Abspannung oder andere Zusatzausrüstung. Kurz, der 400er passt zu uns. Wie wir, ist er für jede Herausforderung zu haben. Und hat rundum das Zeug, um in seiner Klasse Höchstleistungen zu bringen.“
Übergabe des neuen ATF 400G-6: Hans Asam, Gebietsverkaufsleiter Tadano, Stefan Walk, Kranfahrer Fa. Mayer, und Erich Mayer, Inhaber und Geschäftsführer Fa. Mayer, sowie Christian Schroeder, Vertriebsleiter Tadano Region DACH (v.l.)

Mayer Autokran-Vermietung ist mit zwei Standorten im Allgäu vertreten: Burgberg und Kempten. Selbst als Sprungschanzenspezialist hat sich das inhabergeführte Unternehmen einen Namen gemacht. Zur Flotte gehören mehrere Tadano All-Terrains und seit 2011 der erste 400er.

Beide 400-Tonner kamen jetzt für die Stadt Dornbirn in Österreich zum Einsatz. Ein Notfall  eine Brücke, 44 Meter lang, 58 Tonnen schwer, oberhalb einer etwa 80 Meter tiefen Schlucht war einsturzgefährdet. Unterhalb der Brücke waren rund 10.000 Kubikmeter Gestein abgebrochen. Jetzt kam es darauf an, die Brücke zügig abzubauen.
Abgesichert und stabilisiert durch zweiten ATF 400G-6: die Brücke am Rappenloch, nahe der Stadt Dornbirn in Österreich

„Eine besondere Qualität des ATF 400G-6 sind seine zehn Gegengewichtsvarianten. Bei maximal elf Tonnen pro Stück lassen sich die Gegengewichte besonders flexibel kombinieren. Ein enormer Vorteil, gerade bei solchen Einsätzen. So konnten wir vor Ort sehr schnell auf veränderte Bedingungen reagieren“, so Erich Mayer im Rückblick.
Der ATF 400G-6 kann dennoch dank AML-Kransteuerung bei jedem Drehwinkel sein volles Traglastpotenzial nutzen.

Die Herausforderungen begannen bereits vor dem eigentlichen Einsatz: Die Zufahrt erwies sich als extrem eng. Schließlich vor Ort: eingeschränkte Platzverhältnisse und enorme Steigungen am Kranstandplatz. Beide 400er führten den Auftrag mit einen Gegengewicht von jeweils 138 Tonnen aus. Wegen der Schräglage der Brücke und deren Gewicht war es die Aufgabe der Krane, die Lasten zu sichern und ein mögliches Schwingen der Brücke zu verhindern. Die sicherheitstechnische Grundlage, um Schritt für Schritt die Brückenteile aufzuschrauben und zu entfernen. Nach rund eineinhalb Tagen war der Einsatz am sogenannten Rappenloch abgeschlossen – vorläufig. Wie die geplante Sanierung im Rappenloch weitergeht, ist noch nicht ganz klar.

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