18.11.2020

Kurzschluss in der Krankabine

Zwei ähnliche Notfalleinsätze: Am Mittwochmorgen ist es zu einem medizinischen Notfall auf einem 45 Meter hoch aufgebauten Turmdrehkran in der Rosenheimer Straße in München gekommen. Bei Wartungsarbeiten an der Elektrik des Krans hatte ein Monteur einen Stromschlag abbekommen, worauf er kurzzeitig bewusstlos wurde. Seine Kollegen wählten daraufhin sofort den Notruf. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst wurde auch ein Rettungshubschrauber alarmiert.

Während die Besatzungen von Feuerwehr und Notarzt auf den Kran kletterten, wurde vom Hubschrauber aus das Personal über die Winde abgeseilt. Der verletzte Arbeiter wurde auf dem Kran medizinisch versorgt und konnte so weit stabilisiert werden, dass er in Begleitung der Helfer selbstständig vom Kran absteigen konnte. Um spätere gesundheitliche Folgen ausschließen zu können, wurde der Verletzte in eine Münchner Klinik gebracht.
Mittwoch, 17.11.2020, Rosenheimer Straße (Bild: Berufsfeuerwehr München)

„Dies ist innerhalb von zehn Tagen der zweite Notfall, der sich auf einem Baukran ereignet. Solche Einsätze sind auch für die Einsatzkräfte immer eine große Herausforderung“, heißt es seitens der Berufsfeuerwehr München. Bereits am Montag vor einer Woche musste ein bewusstloser Kranführer, 45, in der Naupliastraße von einem 35 Meter hohen Kran gerettet und in eine Münchner Klinik geflogen werden.
Montag, 9.11.2020, Naupliastraße (Bild: Berufsfeuerwehr München)

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