21.04.2021

Iberische LTM 1120-4.1

Nun auch auf die Iberische Halbinsel: Gleich drei Kranbetreiber aus Spanien und Portugal haben den neuen 120-Tonner von Liebherr geordert: Grúas Aguilar aus Madrid, Quality Grúas aus Barcelona und Transgrua aus Lissabon. Alle drei geben an, sich für das neue Modell entschieden zu haben, um über einen Mobilkran mit hohen Tragkräften und großer Reichweite zu verfügen, der in engen oder schwer zugänglichen Baustellen arbeiten kann.

Der 4-Achser mit seinem 66-Meter-Teleskopausleger bietet neben einer maximalen Traglast von 120 Tonnen eine maximale Ausladung von 64 Metern und eine maximale Hubhöhe von 91 Metern. Als der Prototyp des neuen LTM 1120-4.1 auf der Conexpo im März 2020 vorgestellt wurde, hat er laut Hersteller vom ersten Moment an großes Interesse bei den Kunden geweckt. Inzwischen ist die Serienproduktion seit einer Weile angelaufen, und der neue Krantyp wird weltweit ausgeliefert.

Grúas Aguilar, Quality Grúas und Transgrua sind sich in Bezug auf die Einsatzgebiete dieses Neuzugangs einig: Er eigne sich bestens für Arbeiten auf Baustellen und in Industrieanlagen, für die Montage und Demontage von Turmdrehkranen, für die Installation von Klimaanlagen, für Arbeiten an Kreuzfahrtschiffen oder für die Maschinenverladung.
Duo für Spanien: bereit für den Weg auf die Iberische Halbinsel

„Mit dem LTM 1120-4.1 können wir bei Grúas Aguilar Arbeiten ausführen, für die bisher größere Krane benötigt wurden und deren Einsatz natürlich aufwändiger war“, sagt Inhaber Luis Aguilar. Ähnlich Mario Magdaleno, Inhaber von Quality Grúas: „Der LTM 1120-4. wird uns erlauben, Projekte zu realisieren, die wir bisher nicht durchführen konnten.“ Und Henrique Lorenço von Transgrua sagt dem 120-Tonner „eine sehr wichtige Rolle im Bereich der Montage und Demontage von Turmdrehkranen“ voraus.

Grúas Aguilar, 1968 gegründet, betreibt 57 Krane, davon stammen 38 von Liebherr. Auf zehn Jahre Geschäftstätigkeit kommt Quality Grúas, 2011 ins Leben gerufen und spezialisiert auf die Vermietung von Mobilkranen und auf Schwertransporte.

Deutlich größer ist Transgrua aus Portugal: Das 1973 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Lissabon und betreibt Niederlassungen an der Algarve, in der Vasco-da-Gama-Stadt Sines, in Pombal südlich von Coimbra und in Porto sowie international in Marokko und Angola. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 370 Mitarbeiter und verfügt über eine Flotte von 161 Kranen bis 500 Tonnen Traglast.
Maria João Frade und Henrique Lourenço, Inhaber von Transgrua, mit Frank Scherbarth, Geschäftsführer von Liebherr Portugal (v.l.)

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