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29.03.2023

Wacker Neuson schlägt sich wacker

Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson hat seine Geschäftszahlen für das Jahr 2022 veröffentlicht.

Der Gesamtumsatz stieg in allen Regionen um 21 Prozent auf 2,25 Millarden Euro. In Europa legte der Umsatz um 16 Prozent auf 1,71 Millarden Euro zu, vor allem in Frankreich und Großbritannien sowie in den nordischen Ländern. Die Region Amerika verzeichnete ein Umsatzwachstum von 40 Prozent auf 459 Millionen Euro, während der Umsatz in der Region Asien-Pazifik ebenfalls um 39 Prozent auf 83,4 Millionen Euro geklettert ist.

Der Gewinn vor Steuern ging um drei Prozent rauf auf 192,3 Millionen Euro, wurde aber durch steigende Kosten und Probleme in der Lieferkette, die die Produktion beeinträchtigten, sowie durch höhere Energie- und Zinskosten beeinträchtigt. Die Nettoverschuldung explodierte geradezu von 14,2 Millionen Euro auf 234,5 Millionen Euro, da das Unternehmen seine Lagerbestände erhöhte, um die durch Lieferkettenprobleme und Engpässe verursachten Probleme auszugleichen.

Im vierten Quartal stieg der Umsatz um mehr als 28 Prozent auf 611 Millionen Euro, während der Gewinn vor Steuern leicht auf 47,1 Millionen Euro anstieg. Das Unternehmen sagt, dass die Probleme in der Lieferkette und die Transportkosten jetzt nachlassen, während die Energie- und Personalkosten weiterhin hoch sind.

CEO Dr. Karl Tragl sagt: „Vor dem Hintergrund allgemein schwieriger Rahmenbedingungen dürfen wir mit unserer Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 sehr zufrieden sein. Ein deutlicher Anstieg der Inflation, getrieben von steigenden Materialpreisen, steigenden Personalkosten und steigenden Energiekosten, in Kombination mit anhaltenden Problemen in den Lieferketten und den Unwägbarkeiten rund um den Ukraine-Krieg haben uns in unserem Tagesgeschäft zahlreiche Hindernisse in den Weg gelegt, die wir erfolgreich überwunden haben. Wichtige strategische Projekte, wie die Integration der Enar Group, der deutliche Ausbau unserer Produktionskapazitäten und ein Fabrikneubau in Serbien, wurden 2022 konsequent von uns vorangetrieben und sichern die Zukunftsfähigkeit und den Erfolg unserer Gruppe.“


Vertikal Kommentar

Ein weiteres gutes Umsatzergebnis! Und obwohl die Margen und Rentabilität unter Druck gerieten, konnte das Unternehmen einen ordentlichen Gewinn erzielen und hat trotz der stark gestiegenen Nettoverschuldung einen niedrigen Verschuldungsgrad. Das Unternehmen ist gut aufgestellt für ein weiteres gutes Jahr 2023.

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