19.12.2007

Gedämpft optimistisch

„Das deutsche Bau- und Ausbauhandwerk blickt einigermaßen zuversichtlich nach vorne,“ sagte Karl-Heinz Schneider, der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, die die Interessen von rund 300.000 Betrieben mit 2,7 Millionen Beschäftigten vertritt. Einschränkend fügte er allerdings hinzu: „Im Wohnungsneubau sind massive Verschlechterungen zu befürchten, so dass diejenigen Unternehmen, die hier ihren Schwerpunkt haben, wesentlich pessimistischer sind.“

Die deutsche Bauwirtschaft geht von einem Umsatzwachstum für das Baugewerbe insgesamt von 2,1 Prozent aus, wobei die Sparte Energie- und Gebäudetechnik mit rund 3 Prozent den stärksten Zuwachs ausweisen dürfte, gefolgt vom Ausbaugewerbe mit 2 Prozent und dem Bauhauptgewerbe mit nur 1,2 Prozent.

Für 2007 erwartet die Bauwirtschaft einen Branchenumsatz von 176,3 Mrd. Euro. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent Die Bauinvestitionen liegen bis einschließlich 3. Quartal mit real 4,1 Prozent im Plus.

Der Beschäftigtenzuwachs wird bei 15.000 Arbeitsplätzen liegen, das sind 0,6 Prozent. Derzeit sind 2,715 Millionen Menschen im Baugewerbe beschäftigt.

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