15.12.2008

Rekordergebnis für Demag Cranes

Die Demag Cranes AG kann auf ein insgesamt äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2007/2008 zurückblicen. Trotz des zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds sei es dem Konzern erneut gelungen, seine starke Marktposition weiter zu festigen, so das Unternehmen.

Sowohl Konzernumsatz als auch -ergebnis konnten weiter gesteigert werden. Dabei hat die Demag Cranes AG die am Anfang des Geschäftsjahres gesetzten Ziele deutlich übertroffen: Mit einem Wachstum von 13,5 Prozent auf 1,223 Milliarden Euro (Prognose zu Beginn des Geschäftsjahres 2007/2008: 1,13 bis 1,16 Milliarden Euro) lag der Umsatz dabei sogar leicht über dem Niveau der zuletzt im Mai 2008 nochmals auf rund 1,2 Milliarden Euro erhöhten Prognose.

Prozesskrane sorgen für den Werkzeugwechsel in einem Presswerk bei Volkswagen.

Auch das erzielte bereinigte EBIT lag mit 137,5 Millionen Euro erheblich über dem prognostizierten Wert von 110 Millionen Euro zum Geschäftsjahresbeginn 2007/2008. Auch der im August erhöhte Prognosewert von mehr als 125 Millionen Euro wurde leicht übertroffen. In Verbindung hiermit konnte der Konzern den Nettogewinn und das Ergebnis pro Aktie überproportional steigern, während die Nettofinanzverbindlichkeiten weiter gesenkt wurden.

Der Vorstandsvorsitzende der Demag Cranes AG, Harald J. Joos, fasst zusammen: „Das Geschäftsjahr 2007/2008 war ein Rekordjahr für uns. Wir haben zum dritten Mal hintereinander die Profitabilität deutlich gesteigert. Entsprechend wollen wir der Hauptversammlung vorschlagen, auch in dem aktuell wirtschaftlich schwierigen Umfeld die Dividende um mehr als ein Viertel zu erhöhen.“

Harald Joos

Auch die Auftragslage im Konzern stellte sich sehr gut dar. Der Auftragseingang erhöhte sich um 9,8 Prozent auf 1,323 Milliarden Euro. Der Konzernauftragsbestand stieg noch deutlicher um 22,4 Prozent auf 523,5 Millionen Euro.

Währen der Bereich Industriekrane überdurchschnittlich zulegen konnte, ging der Auftragseingang im Segment Hafentechnologie im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück: von 323 auf 317 Millionen Euro. Dieser Rückgang erklärt sich im Wesentlichen dadurch, dass der Auftragseingang des Geschäftsjahres 2006/2007unter anderem durch den ersten Serienabruf von zehn vollautomatisierten Stapelkranen (ASC) aus dem Rahmenvertrag mit Antwerp Gateway geprägt war, erklärt der Hersteller. Bei den Hafenmobilkranen ist die Nachfrage hingegen nochmals gestiegen.

Für den Verlauf des Geschäftsjahres 2008/2009 geht der Konzern auf Basis des sehr guten Auftragsbuches von einer stetigen Nachfrage in allen Segmenten aus. Niemand könne mit absoluter Sicherheit sagen, wie sich die Finanzkrise auf die Realwirtschaft und damit auf die Kunden bzw. Lieferanten des Konzerns auswirken werde; folglich seien Prognosen noch stärker mit Unsicherheiten behaftet, meint der Vorstand.

Er wählt entsprechend einen eher konservativen Ansatz und gibt zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkrete Konzernumsatz- und EBIT-Prognose ab. Der Vorstand ist sich aber sicher, dass sich der Demag Cranes Konzern auch in den nächsten beiden Jahren grundsätzlich profitabel entwickeln wird.

Der Konzern beschäftigte zum 30. September 2008 insgesamt 6.093 Mitarbeiter (ohne Leiharbeitnehmer, Auszubildende und Praktikanten), rund die Hälfte davon in Deutschland. Dies ist ein Plus von 4,8 Prozent oder 280 Personen im Vergleich zum Vorjahr.

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