22.12.2008

40 Jahre Paus

Das Familienunternehmen Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH mit Sitz im emsländischen Emsbüren feiert dieser Tage sein 40. Firmenjubiläum.

Warum ausgerechnet jetzt? „Weil wir gerade allen Grund haben, uns über die erzielten Erfolge zu freuen und an der Schwelle zu einem neuen großen Wachstum vor allem in Lateinamerika stehen“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Paus.

Mit dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, und dem Geschäftsführer des Verbandes Maschinen- und Anlagenbau, Joachim Schmid, konnte die Familie Paus auch prominente Gäste begrüßen. Insgesamt nahmen Besucherinnen und Besucher aus 25 Nationen von fünf Kontinenten teil.

Den Grundstein zur Erfolgsgeschichte seines Hauses legte Firmengründer Hermann Paus 1968 mit dem Erwerb des Grundstückes, auf dem das inzwischen erheblich ausgeweitete Unternehmen noch heute ansässig ist. Schon ein Jahr später präsentierte der Newcomer auf der bauma in München seine erste Maschine, 1970 wurde der erste Radlader präsentiert, ein Jahr später konnte das Fahrzeug mit hydrostatischem Antrieb vorgestellt werden.

Vorne zu sehen sind (v.l.n.r.) Hermann und Agnes Paus sowie die Söhne Franz-Josef und Wolfgang Paus. Hinten in der Fahrzeugkabine: Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments.

Von nun an ging es Schlag auf Schlag: Im Verlaufe weniger Jahre entwickelte und präsentierte Paus neue Fahrzeuge für den Berg- und Tunnelbau, Gleislosfahrzeuge mit Schlagwetterschutz, Schrägaufzüge für Dachdecker, später Möbelaufzüge speziell für den Bedarf von Möbelspediteuren. Ab 1985 entwickelten die Konstrukteure Kompaktgabelstapler mit Traglasten von bis zu 35 Tonnen

Parallel entstand eine eigene Produktlinie für Hubarbeitsbühnen in Teleskop- und Gelenkteleskopbauweise in „gezogener Ausführung“ oder zur Montage auf LKW. Noch heute erinnert man sich im Hause Paus mit Stolz an die Präsentation einer Weltneuheit: 1996 wurde der „Multitelestar“ der Fachöffentlichkeit vorgestellt - eine selbstfahrende Arbeitsbühne mit integriertem vollwertigen Teleskopschwenklader.

Ein „Global Player“ im besten Sinn des Wortes war die Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH schon sehr früh. Exportiert wird in aller Herren Länder, seit 2001 gibt es eine Repräsentanz in Moskau, seit 2003 sind das emsländische Unternehmen und Rodrigo Torrealba Gesellschafter von „Paus Chile Ltda.“ mit Sitz in Santiago de Chile. Das internationale Geschäft floriert, wie auch im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung deutlich wurde: „Wir denken, dass wir die Verkäufe in den nächsten drei bis vier Jahren verdreifachen werden“, prophezeite Torrealba in seinem Grußwort.

Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 200 Mitarbeiter, darunter 18 Auszubildende und zwei Studierende.

Seit 2002 wird die Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH in zweiter Generation von den Söhnen des Firmengründers, Dipl. Ing. Franz-Josef Paus und Dipl.-Kfm. Wolfgang Paus, geführt. Für sie stehen die Zeichen auf Wachstum: Weltweit soll in den nächsten Jahren mit den anspruchsvollen Paus-Produkten im wahrsten Sinne des Wortes viel bewegt werden.

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