06.08.2021

Vom Konzept überzeugt

Aufgrund der guten Erfahrungen mit Liebherr-Geräten der 100- und 220-Tonnen-Klasse hat die Firmengruppe Max Bögl einen weiteren LTR 1220 angeschafft.

Herbert Wieseckl, Gruppenleiter der Maschinen-Technischen-Abteilung bei Max Bögl, erklärt: „Das Einsatzkonzept der Liebherr-Teleskopkrane hat sich bewährt. Wir betreiben mehrere LTR 1100 und LTR 1220. Uns begeistert das schnelle Umsetzen auf der Baustelle. Für die wirtschaftliche Montage von Betonfertigteilen wie Stützen, Binder und Decken sind die Krane perfekt ausgelegt und haben deutliche Vorteile gegenüber Gittermastkranen. Beim Bau von Logistikhallen beispielweise werden die Zwischendecken gelegt, und der LTR kann dennoch problemlos unten durchfahren, weil er seinen Teleskopausleger einfahren kann. Das geht beim Gittermastkran natürlich nicht.“
Kranübergabe in Ehingen: Wolfgang Sailer, Liebherr-Werk Ehingen, Herbert Wieseckl, Firmengruppe Max Bögl und Florian Maier, Liebherr-Werk Ehingen (v.l.)

Der LTR 1220 vereinigt die Vorteile eines Teleskopkrans mit denen eines Raupenkrans. Das Raupenfahrwerk bietet eine hervorragende Geländegängigkeit sowie Wendigkeit und ist dabei gut zu manövrieren. Zudem kann die volle Last mit dem Kran verfahren werden. Die Vorteile des Teleskopkrans gegenüber einem Gittermastkran sind die kürzeren Rüstzeiten, der einfachere Transport und die Variabilität des Auslegersystems. Der 60 Meter lange Teleskopausleger des LTR 1220 wird vollautomatisch und schnell auf die gewünschte Länge aus- oder eingefahren.

Wieseckl lobt außer der hohen Bedienerfreundlichkeit und der guten Übersicht dank zahlreicher Kameras die schnelle Rüstzeit des LTR 1220: „Sowohl die Durchfahrtshöhe als auch die Durchfahrtsbreite beim Abstützen des Grundgeräts sind so ausgelegt, dass der Trailer zum Aufsatteln problemlos unten durchfahren kann. Auf der Baustelle sind dann die Raupenträger und auch der ganze Kran sehr schnell montiert“. Der Kranaufbau erfolgt in Selbstmontage. Das Grundgerät wird mit Tieflader zur Baustelle gefahren und stützt sich dann auf den Jack-Up-Zylindern ab. Zentralballast, Querträger, Raupenträger und Drehbühnenballast werden ohne Hilfskran montiert.

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